Dixie Road

Wenn man kein Geld hat, überfällt man eine Bank. Das ist die Methode, nach der Dixies Vater arbeitet. Leider nicht sehr erfolgreich. Die Überfälle gehen zwar mehr oder weniger glatt über die Bühne, aber dann sind einfach immer zu viele Leute hinter ihm her. Oder die Beute zerrinnt ihm bei Poker zwischen den Fingern.

Dixies Mutter ist anders drauf. Sie ist gewerkschaftlich organisiert. Das ist auch nötig, denn die Bosse der Baumwollfarmen, auf denen sie arbeitet, drücken die Löhne immer stärker. Niemand kann mehr davon leben. Und während Dixies Vater aufgrund seiner Überfälle mal anwesend, mal auf der Flucht ist, legt sich ihre Mutter mit den Farmern an. Weltwirtschaftskrise in den USA. Die Lebensbedingungen sind hart.

Die Farmer finden Gewerkschaften nicht gut, und die Arbeit der Polizei ist ihnen zu lasch. Also finanzieren sie Streikbrecher und private Bürgerwehren, die auch vor Lynchjustiz nicht zurückschrecken. Das bekommt nicht nur Dixies Vater zu spüren, als sich solch eine Gruppe an seine Fersen heftet. Auch ihre Mutter und andere Gewerkschaftsmitglieder stehen auf der Abschussliste der Bosse.

Jean Dufaux legt hier ein spannendes, ein bisschen an Steinbecks Früchte des Zorns angelegtes Roadmovie vor, das Hugues Labiano in ansprechende Bilder umgesetzt hat. Die vierteilige Serie hat Splitter im Rahmen seiner Bookreihe als Gesamtausgabe publiziert.

Hugues Labiano, Jean Dufaux: Dixie Road
208 Seiten, gebunden, 24,80 Euro, Splitter, ISBN  978-3-86869-333-1
> Leseprobe

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2 Gedanken zu “Dixie Road

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