Ulysses 1781

hérenguel-ulyssesMal wieder eine Abenteuer-Geschichte von Xavier Dorison (Long John Silver, Undertaker), diesmal gezeichnet von Eric Hérenguel (Silbermond über Providence) – wobei es hier noch etwas düsterer zugeht als in Silbermond. Die Story läuft über zwei Bände, die inzwischen beide erschienen sind, und ist in sich abgeschlossen. Man bekommt also eine sehr kompakte Geschichte und muss nicht auf die Fortsetzungen warten.

Warten muss allerdings Lady McHendricks, und zwar auf ihren Mann, seines Zeichens Captain im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg anno 1781, und als solcher damit beschäftigt, die Feinde niederzumetzeln. Das sind in dem Fall die Engländer. Ein paar versprengte Truppen von ihnen haben sich aber ausgerechnet McHendricks´ Dorf ausgesucht, um vor ihrem Abgang die Bevölkerung noch ein bisschen tyrannisieren zu können. Da ist es dumm, dass der Captain gerade anderswo beschäftigt ist.

Als er davon erfährt und nachhause will, um seinem Dorf beistehen zu können, geräte er mit seinen Leuten in einen Hinterhalt der Indianer. Was nicht das Schlimmste ist. Das Schlimmste ist ein Wesen namens One-Eye – ziemlich groß und noch dazu eine Art Sohn der Götter. Der hat seine eigenen Vorstellungen vom Gang der Dinge. Insgesamt enthält die Geschichte nichts, was man nicht auch anderswo schon ähnlich gelesen hätte, aber sie wird spannend erzählt und ist mit so ziemlich allen Elementen gespickt, die eine flotte Abenteuerstory braucht. Auch die Zeichnungen sind besser als der Durchschnitt.

Eric Hérenguel, Xavier Dorison: Ulysses 1781 (Band 1 + 2)
je 56 Seiten, gebunden, 14,80 Euro, Splitter, ISBN 978-3-95839-250-2
> Leseprobe

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