Galkiddek

grella-galkiddek1Mystik und Action im Mittelalter: Graf Galohan trauert um seine Gemahlin, die Gräfin von Galkiddek. Die ist auf grausame Weise bei einem Gemetzel ums Leben gekommen, das sich an die Erstürmung ihrer Burg anschloss. Galohan ist nicht nur wütend, sondern auch verzweifelt, denn er liebte seine Frau. Dann entdeckt er in einer kleinen Dorfkirche eine Statue, die wohl eine Heilige darstellen soll, seiner verstorbenen Frau aber wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

Um herauszufinden, wer sie in wessen Auftrag – und vor allem: nach welchem Modell? – erschaffen hat, würde man normalerweise einfach den Pfarrer oder sonst ein Kirchenmitglied fragen. Aber Galohan fällt erst mal mit einer Horde schwer bewaffneter Ritter in die Kirche ein und macht alles nieder, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Und dann hat er die Idee, die Statue mit Hilfe eines Magiers zum Leben zu erwecken.

Nicht die Art von Story, die mich interessiert. Aber wen solche Geschichten interessieren, der sollte zugreifen, denn die Zeichnungen sind von Paolo Grella (Das verbotene Manuskript) und heben sich von der Masse ähnlicher Alben deutlich ab. Er kombiniert Schwung und Dynamik in den Kampfszenen mit filigranem Strich, wenn es um Gesichter, Dekor und Rückblenden geht. Die Reihe ist als Fortsetzungsgeschichte konzipiert. Wie viele Bände es insgesamt werden ist bislang nicht absehbar.

Paolo Grella, Frank Giroud: Galkiddek Band 1 – Die Gefangene
48 Seiten, gebunden, 14,80 Euro, Splitter, ISBN 978-3-95839-467-4
> Leseprobe

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