Die Frau des Magiers

boucq-frau-des-magiersDieses Album ist in den 1980er Jahren in zwei Bänden in der Schwermetall-Reihe des alpha-comic-verlags erschienen. Splitter legt die Geschichte um den schrägen Zauberer in einem Band neu auf.

Alles dreht sich um die Rivalität zwischen Mutter und Tochter. Beide arbeiten für den Magier – zunächst nur auf der Bühne, dann teilen sie auch sein Bett. Doch Tochter Rita findet es erbärmlich, wie der Mann ihre Mutter behandelt: Er lässt sie fallen, als sie älter wird, um mit der Tochter auf Tournee zu gehen. Daraufhin trennt sich Rita von ihm – zunächst.

Die Geschichte von Charyn schwankt zwischen Mystik und Beziehungsdrama hin und her. Fantasyelemente wechseln mit Krimiepisoden, als Charyn die Handlung nach New York verlegt, wo ein Werwolf sein Unwesen treibt. Für Freunde stringent aufgebauter Geschichten nicht gerade erste Wahl.

Doch man muss die Story nicht mögen, um sich manche Seite wieder und wieder anzusehen. Wer kein Problem mit fantastischen Elementen hat, bekommt hier ein Album, in dem die einzigartigen Zeichnungen von Boucq (Little Tulip) oft über fehlende Logik hinwegtrösten.

Boucq, Jerome Charyn: Die Frau des Magiers
88 Seiten, gebunden, 18,80 Euro, Splitter, ISBN 978-3-95839-227-4
> Leseprobe

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