Ulf K.

Ulf Keyenburg – bekannt unter seinem Künstlernamen Ulf K. – gehört zu den originellsten, seltsamerweise aber auch zu den eher weniger bekannten deutschen Zeichnern. Obwohl er bereits 2004 auf dem Comicsalon in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurde, und seine Comics auch in Schweden, Portugal, den USA, Frankreich und Spanien erscheinen, gibt es nur wenige Alben von ihm. Deren meist kleines Format mit den eher filigran gewobenen Geschichten trägt sicher auch dazu bei, dass seine Werke mehr ein Nischendasein führen.

Jetzt zeigt die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen eine umfassende Ausstellung mit über 200 Zeichnungen und Drucken des 1969 in Oberhausen geborenen Künstlers (die noch bis 13. Januar 2013 zu sehen ist). Neben Bildern aus seinen Alben werden auch Illustrationen und Kinderbuchmotive gezeigt. Und natürlich gibt es, wie bei jeder Ausstellung, einen Begleitband dazu: Ulf K. – Der Poet unter den Comiczeichnern.

In dem Band schreibt Andreas Platthaus über die kulturellen Einflüsse im Werk des Oberhauseners, Volker Harmann berichtet über die Zeit, als Keyenburg seine ersten Comics im Selbstverlag herausgab, Nina Dunkmann verrät, wie die Sterne aufs Papier kommen, und mit welchen Techniken Keyenburg das macht, und Christine Vogt, die Direktorin der Lugwiggalerie, macht sich Gedanken über die architektonischen Einflüsse in Keyenburgs Arbeiten. Das alles wird mit vielen Beispielen illustriert.

(Wer die Arbeiten von Ulf K. noch nicht kennt – sein Album Dolomiti Jahre ist ein guter Einstieg.)

Ulf K. – Der Poet unter den Comiczeichnern
80 Seiten, gebunden, ca. 200 Abbildungen, 19,90 Euro,  ISBN 9783935229975

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