Zwielicht

Wölfel von Ulf wird als Baby in einem Wald gefunden, der als Zuflucht von Untoten gilt. Das Kind ist eine Mischung aus Mensch und Vampir, erträgt aber das Tageslicht. Der Bürgermeister des Ortes adoptiert es und zieht Wölfel zusammen mit seinem Sohn Clodwig groß. Als die beiden älter werden, führen sie Gruppen von Vampirjägern an. Wölfel ist beliebt, aber natürlich gibt es Neider. Wie seinen Bruder Clodwig. Und als dann ein renommierter Vampirforscher die These aufstellt, dass Zwielicht-Vampire – also solche, die das Tageslicht ertragen können – genauso gefährlich sind wie die anderen, bekommt Wölfel Probleme.

Ein bisschen Horror, ein bisschen Steampunk, viele Vampire und jede Menge Abenteuer – aus dieser Mischung besteht der erste Band der neuen Trilogie Zwielicht. Eine kleine Lovestory gehört auch dazu. Spannend und unterhaltsam erzählt, mit stimmungsvollen Seitenlayouts und Kolorierungen, deren dichte Atmosphären durch die Steampunk-Elemente noch verstärkt werden. Das sieht gut aus und macht Lust auf die Fortsetzungen. Wann die erscheinen sollen steht allerdings noch nicht fest.

Neben FVZA also ein weiterer Vampir-Comic bei Splitter im gleichen Monat. Welcher ist besser? Wer mehr auf US-Zeichenstil, Action und morbide Gestalten steht, wird FVZA mögen. Wer eine atmosphärisch wärmere und vielschichtigere Geschichte mag, wird Zwielicht bevorzugen. Aber für echte Fans des Genres sind sicher beide interessant.

Tihomir Celanovic, Eric Corbeyran: Zwielicht
56 Seiten, gebunden, 13,80 Euro, Splitter, ISBN 978-3-86869-434-5
> Leseprobe

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