Laika

Na, das ist mal wirklich eine rührselige Geschichte. Hundefreunde werden ebenso begeistert wie erschüttert sein. Begeistert darüber, dass hier die abenteuerliche Geschichte eines kleinen Hundes erzählt wird. Entsetzt darüber, was man diesem Tier angetan hat.

Wir schreiben das Jahr 1957. Der kalte Krieg zwischen der UdSSR und den USA ist in vollem Gange. Da schießen die Sowjets einen Satelliten ins All – den Sputnik. Die USA sind schockiert. Die UdSSR ist ihnen im Wettlauf um den Weltraum voraus.

Chruschtschow dagegen, Regierungschef der UdSSR, ist begeistert. Und will mehr. Zum 40. Jahrestag der Revolution im kommenden Monat soll Sergei Koroljow, Leiter des Raketenprogramms der UdSSR, einen neuen Sputnik ins All schießen. Einen bemannten. Mit Menschen geht das noch nicht. Man einigt sich auf einen Hund. Und dessen Geschichte wird hier erzählt: Als Weple ausgesetzt, von Hundefängern gejagt, schließlich eingefangen und an ein Testlabor der Armee ausgeliefert wird er dort zwar liebevoll betreut, kann aber seinem Schicksal am Ende nicht entgehen.

Nick Abadzis erzählt die Geschichte spannend und informativ, wandelt aber manchmal am Rande des Kitsches. Seine Zeichnungen packt er in die klassische Panelstruktur. Unterhaltsam zu lesen, und in den USA unter anderem mit dem Eisner Award ausgezeichnet.

Nick Abadzis: Laika
208 Seiten, 20,- Euro, Atrium-Verlag, ISBN 3-85535-002-7
> Leseprobe

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