Alim der Gerber

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Religion ist immer so eine Sache: man kann daran glauben, man kann daran zweifeln und man kann es lassen. Im Reich von Jesameth muss man daran glauben – wer es nicht tut, lebt nicht lange. Der Legende nach soll der junge Jesamet eines Tages furchtlos zu den Göttern gegangen sein und sie auf die Probleme der Menschen aufmerksam gemacht haben. Woraufhin die Götter in ihrer großen Güte dem Leiden der Menschen ein Ende bereitet und Jesameth neben sich gesetzt haben.

Was also soll der arme Alim tun, als er eines Tages unwiderlegbare Beweise dafür findet, dass diese Geschichte so nicht stimmen kann? Als Gerber gehört er zu den Kastenlosen, und Kastenlose finden bei Priestern kein Gehör. Was er ihnen zu erzählen hat, ist für sie pure Gotteslästerung. Deshalb muss Alim fliehen.

Wilfrid Lupano baut seine Geschichte übersichtlich auf und neben spannenden auch hin und wieder humorvolle Elemente ein. Virginie Augustin, die hier erstmals eine Serie zeichnet, ist sicher nicht perfekt, weiß aber den originell und abwechslungsreich angelegten Figuren durchaus unverwechselbare Charakterzüge zu geben. Eine nette Abenteuerserie in vier Bänden mit vielen Fantasyelementen.

Virginie Augustin, Wilfrid Lupano: Alim der Gerber
je Band 48 – 64 Seiten, gebunden, 12,80 / 13,80 Euro, Splitter, ISBN 978-3-940864-93-2 (Band 1)
> Leseprobe (Band 1)

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