Zoo

Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs verschlägt das Schicksal die junge Russin Anna in einen stillgelegten Tierpark in der Normandie. Sie entschließt sich, an diesem vermeintlichen Ort der Ruhe zu verweilen und gemeinsam mit dem Arzt Célestin, seiner Adoptivtochter Manon und dem Bildhauer Buggy die wenigen verbliebenen Tiere zu pflegen. Jede/r der vier ist ein Unikum mit einem ganz speziellen, individuellen Schicksal.

Doch der Horror des Ersten Weltkriegs trifft auch die Idylle des Zoos. Seit Célestin auf dem Schlachtfeld seiner Bestimmung als Arzt folgt, liegt über dem kleinen Tierpark die Vorahnung des Untergangs. Schließlich ist es Anna, die es wagt, ihrem Mikrokosmos den Rücken zu kehren und der blutigen Spur des Krieges in die Trümmer der Zivilisation zu folgen.

Sieben Jahre mussten die Leser auf den abschließenden dritten Band der Trilogie warten, die 1996 mit dem „Max-und-Moritz-Preis“ ausgezeichnet wurde. Das Warten hat sich gelohnt. „Zoo“ wurde eine rundum poetische Geschichte, rührend, tragisch und teilweise todtraurig geschrieben, klasse gezeichnet und genial koloriert. Ein optisches Erlebnis.

TOP TEN 2008Philippe Bonifay, Frank: Zoo
3 Bände, je 64 – 76 Seiten, gebunden, 16,- Euro, Carlsen
ISBN 978-3-551-75801-9 (Band 1)
> Leseprobe

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